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Unser Spielregal mit 26 und 7 Monaten

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Auf manchen Montessori-Elternblogs findet man regelmäßig Bilder vom Spielregal der Kinder. Das finde ich sehr inspirierend und ich hole mir dort immer wieder Ideen, wenn ich dem Sohnemann und nun bald auch dem Töchterlein neue Materialien und Spiele anbieten möchte. So dachte ich mir, dass ich euch auch regelmäßig einen Blick in unser Spielregal im Wohnraum werfen lassen.

Unsere Kids haben im Obergeschoß ein Spielzimmer, das ich euch in Kürze ebenfalls vorstellen werde, aber die meiste Zeit verbringen wir doch im offenen Wohn-Essbereich. Dort steht auch das Spielregal beziehungsweise handelt es sich eigentlich um eine Sitzbank vom Möbelschweden, die wir noch aus der Wohnung mitgebracht haben. Für den Sohnemann allein hat das gut gepasst, da ich auch nicht zu viele Spielsachen auf einmal anbieten möchte. Für zwei Kinder mit unterschiedlichem Alter und Interessen wird es aber zu klein und wir sind gerade am Überlegen, wie wir das zukünftig lösen werden. 

 

 

Ordnung und Struktur hat bei Montessori einen wichtigen Stellenwert, darum ist es mir wichtig, dass der Regalinhalt strukturiert ist und alles seinen fixen Platz hat. Die Körbchen erleichtern den Zugang für die Kinder und helfen dabei, Ordnung zu halten. Zudem sieht es hübscher aus als ein wirres Durcheinander an Schachteln und frei herumliegendem Spielzeug.

Seit einiger Zeit sieht unser Spielregal nun so aus: 

 

 

Oben links befindet sich ein Körbchen mit Schleich-Bauernhoftieren. Der Sohnemann bindet sie ab und zu im freien Spiel ein, stellt sie in einer Reihe auf oder lässt die kleineren Tiere am Anhänger seines Holztraktors mitfahren. Demnächst möchte ich ihm anbieten, die Tiere den Abbildungen in seinem Bauernhofbuch zuzuordnen.

Das einfache Einsatzfahrzeuge-Puzzle haben wir seit kurzem. Es ist perfekt für kleine Kinderhände und sehr stabil. Der Sohnemann mag es ganz gerne, obwohl er (noch) nicht der große Puzzle-Fan ist.

Der kleine Schälchensatz von Grimms aus Holz ist ein schlichtes, aber wunderschönes Material und erlaubt kreative Spielvarianten. Es wird bei uns oft auseinandergenommen, sortiert und wieder zusammengestapelt, zum Turm aufgebaut oder die Schälchen werden mit verschiedenen Gegenständen befüllt.

Die Fädelperlen aus Holz waren ein Geschenk von lieben Bekannten und standen lange unbeachtet im Regal. Ich wollte sie schon wegräumen, als plötzlich das Interesse da war. Jetzt wird ab und zu gefädelt.

Unser Sohnemann liebt Musik und so gab es zum Geburtstag vom Musiker-Opa ein Set aus verschiedenen Percussion-Instrumenten. Wir entschieden uns für das Musikmacherset von Haba und sind wirklich zufrieden damit. Täglich wird hier gesungen, getanzt oder zur Musik aus dem Radio mitmusiziert. 

 

 

Das linke Körbchen im unteren Regalteil enthält ein Feuerwehr-Auto, das als Steckspiel konzipiert ist. Das Zusammensetzen klappt allerdings im Moment nur mit Hilfe. 

Das Steckspielaus bunt lackiertem Holz ist recht lange interessant. Zu Beginn steckte der Sohnemann die Teile auf die Stäbe und trainierte seine Fingerfertigkeit, später sortierte er sie nach Formen und Farben und wir benannten gemeinsam die Farben.

Den Klammerigel habe ich bereits hier näher vorgestellt. 

Die "Matroschka" aus Kunststoff ist von Jako-o und hat im Vergleich zu den echten Holz-Matroschkas den Vorteil, dass sich die Teile sehr leicht auseinandernehmen und wieder zusammenstecken lassen. Es wird gern bespielt. 

Unter dem Regal befinden sich noch ein kleines Körbchen mit Autos, der schwer geliebte Holztraktor mit Anhänger und ein ebenfalls hölzernes Feuerwehrauto.

Neben dem Regal lagern wir die Lego Duplo-Sammlung. Ein Klassiker, der seit mehr als einem Jahr viel und mit Begeisterung bespielt wird und immer wieder um neue Steine oder Figuren aufgestockt wird. 

 

 

Die Ofenbank gleich neben dem Spielregal hat die perfekte Höhe für den Sohnemann, um im Stehen zu arbeiten. Hier biete ich ihm immer wieder mal Tabletts mit Übungen des täglichen Lebens oder wechselnde Spielsachen. Aktuell beschäftigt er sich gern mit dem Fanta Color Steckspiel und kann die Farben sicher zuordnen.

Der Regenstab macht ein tolles Geräusch und wird immer wieder mal zur Hand genommen. Er gefällt auch dem Töchterlein schon sehr gut. 

 

 

Für die kleine Schwester habe ich neben dem Spielregal zwei kleine Körbchen bereitgestellt und nach ihren Interessen befüllt: Ein bunter Oball zum Greifen, Rollen und Nachkrabbeln, ein Greifling mit Holzperlen, ein Reissäckchen und ein selbst genähter Waschlappen – sie liebt aktuell Waschlappen zum Reinbeißen und Vollsabbern sowie mehrere Gläschendeckel, die wunderschön klappern, wenn man sie auf den Boden wirft. Mit ihren sieben Monaten spielt die Kleine oft schon wirklich ausdauernd und es ist wirklich schön, sie beim Erforschen und Entdecken zu beobachten.

 

 

Vielleicht ist auch für euch die eine oder andere Anregung für eure Kinder dabei, es würde mich freuen! 

 

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