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Unser Spielzimmer - inspiriert von Montessori und Pikler

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Nach der Geburt unserer Tochter haben wir uns bewusst dafür entschieden, dass nicht jedes Kind sein eigenes Zimmer bekommt, sondern dass wir für die ersten Jahre ein Kinderschlafzimmer und ein Spielzimmer einrichten. Da ich abends sehr oft mit den beiden allein bin, erleichtert mir das gemeinsame Kinderschlafzimmer die Einschlafbegleitung. Im Laufe des Abends übersiedeln wir dann alle ins Familienbett <3. 

 

  

Beim Einrichten des Spielzimmers war uns wichtig, dass es Bewegungsmöglichkeiten bietet, die Spielmaterialien im Sinne der Montessoripädagogik frei zugänglich sind und alles seine Ordnung hat. So manche Besucher wundern sich über den Teppichboden, da dieser zurzeit ja eher nicht modern ist. Wir finden aber, dass er zum Spielen am Boden einlädt, warm und gemütlich und zudem auch pflegeleicht ist.

In den großen Schubladen und geschlossenen Schränken verstaue ich Materialien, die gerade nicht den Interessen und dem Entwicklungsstand der Kinder entsprechen.

 

 

Im linken Regal bewahren wir ein paar unserer Bücher auf. Daneben befindet sich die Musikecke mit CD-Player, den unser musikbegeisterter Sohnemann zum ersten Geburtstag bekam. Wir haben uns nach längerer Suche für dieses Modell entschieden und sind recht zufrieden damit. Die CDs sind für den Sohnemann in einer Aufbewahrungsbox frei zugänglich. Bei Gelegenheit werde ich euch einmal unsere liebsten Liedersammlungen vorstellen. Ein Körbchen mit Percussioninstrumenten darf natürlich auch hier nicht fehlen, ebenso das aktuell bevorzugte Liederbuch

 

 

Die Kombination aus Regal und Sitzbank vom Möbelschweden hat eine schöne Höhe, um im Stehen zu arbeiten, Puzzles zu bauen und dergleichen. In den Körbchen findet der Sohnemann aktuell ein Tierkinder-Puzzle, das inzwischen aber fast zu einfach für ihn ist. Ich werde es demnächst gegen ein schwierigeres Puzzle austauschen. Das einfache Holzangelspiel mit Magneten ist immer wieder mal gern im Einsatz. 

 

 

Bälle gehen ja immer, darum gibt es eine Auswahl verschiedener Exemplare in einem Körbchen. Sie werden vor allem im Flur vor dem Spielzimmer gern geworfen. Die Kartonbox mit den bunten Holzbausteinen wird schon sehr, sehr lange bespielt. Neben dem Bauen von Türmen und Gebäuden machte es dem Sohnemann auch lange Spaß, die Steine durch die passenden Öffnungen im Deckel zu werfen. Inzwischen findet besonders das Töchterlein schon Gefallen an den bunten Bausteinen, sind sie doch gut zu halten und machen Lärm, wenn sie gegeneinander geklopft werden. Auch die Motorikschleife wird schon mehr von der Kleinen als vom Großen verwendet. Ich stelle sie ihr von Zeit zu Zeit auf den Boden und seit sie sitzen kann, schiebt sie die Kugeln schon mit Freude ein bisschen hin und her.  

 

 

In Montessori-Babyzimmern findet man sehr häufig einen Spiegel in Kinderhöhe. Die Kleinen lieben es, sich selbst zu betrachten und verschiedene Mimiken auszuprobieren. Eine sehr einfache und sichere Variante sind die selbstklebenden Spiegelfliesen, wie könnte es anders sein auch von Ikea. Sie halten bombenfest auf der Schubladenfront und das Töchterlein ist begeistert. Hier steht auch ihr Körbchen, dessen Inhalt ich immer wieder mal ändere. Derzeit befinden sich darin ein paar Bausteine aus naturbelassenem Holz, eine weiche Haarbürste mit Naturborsten zum Befühlen und ein kleines Holzauto

 

 

Ein wunderschönes Material der Firma Grimms ist der großeRegenbogen aus Holz. Er lässt viel Kreativität beim Spielen zu. So wird er bei uns gestapelt, nach Farben sortiert, als Tunnel für die Holzeisenbahn oder kleine Autos verwendet, zu Häusern und Schaukeln für Stofftiere und Puppen umfunktioniert und vieles mehr. 

 

 

Das Herz des Spielzimmers ist für mich der Bewegungsbereich. Das Pikler-Dreieck hat der Papa einer lieben Freundin für uns geschreinert und mein Mann hat dazu noch die schiefe Ebene gebaut. Beides zusammen ist perfekt für diverse Bewegungserfahrungen, Aufrichten, Klettern, Rutschen und Balancieren. Die Kinder können sich ausprobieren und motorische Fertigkeiten erlangen, ohne dass es besonders gefährlich ist. Anstatt einer Krabbelkiste nach Pikler haben wir uns für eine Hüpfmatratze entschieden. Diese kann vom Töchterlein wie eine Krabbelkiste für Grunderfahrungen zum Hinauf- und Hinabklettern verwendet werden und ist gleichzeitig ein kleines Trampolin ohne harte Kanten für den Sohnemann. Die Regenbogenwippe, die ich euch bereits hier vorgestellt habe, und das formschöne Holz-Schaukelpferd laden zum Schaukeln und Wippen ein. 

 

 

Und schließlich gibt es noch einen Korb mit verschiedenen Decken zum Kuscheln oder Bauen von Höhlen und Zelten und einen Korb mit selbstgenähten Reis- und Bohnensäckchen. Der Sohnemann legt daraus gern einen Parcours am Boden und balanciert darüber oder er legt sich auf die Matte und ich darf ihn mit den verschieden schweren Säckchen zudecken, was eine schöne Übung für die Körperwahrnehmung darstellt. Und natürlich kann man damit auch wunderbar werfen.

 

Nun, das war ein kleiner Blick in unser Spielzimmer. Wenn ihr noch Fragen dazu habt, immer her damit!

 

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