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Stoffwindeltest: Muksut Pocketwindel

 

 

Heute möchte ich euch gern eine Pocketwindel des finnischen Herstellers Myllymuksut vorstellen. Sie wurde mir dankenswerterweise vom Mokoshop Österreich zur Verfügung gestellt.

 

 

Die Windel besteht außen aus PUL und innen aus Dryliner und wird durch eine Öffnung auf der Rückseite mit Einlagen nach Wunsch befüllt. Es gibt sie in drei verschiedenen Größen, wir verwenden mit 11 Kilogramm Größe L/XL. Neben der Klettverschlussversion gibt es auch noch ein Modell mit Druckknöpfen. Da ich nicht so der absolute Rosa-Pink-Glitzer-Mädchen-Typ bin, finde ich das Design mit den Affen echt cool für mein Lausmädel <3. 

 

 

Gewaschen werden kann die Windel bei 60 Grad und durch die verwendeten Materialien trocknet sie total schnell. Verwendet haben wir die Pocketwindel mit verschiedenen Einlagen, je nach Bedarf und Situation. Besonders gut hat sich eine Kombination aus einer Bambusfrottee-Einlage und einer dünnen Hanfeinlage bewährt. Zu dick sollte man die Taschen allerdings nicht füllen, da ist bei uns schon mal was ausgelaufen.

 

 

Die Pocket hat eine schmale Passform und schmiegt sich durch den besonders weichen und leicht dehnbaren PUL-Stoff wunderbar an den Körper des Kindes an. Es gibt dadurch kaum Druckstellen und alles sitzt, wo es sein soll. Gut finde ich, dass die Windel hinten relative hoch geschnitten ist. Allerdings ist dem Töchterlein die Größe L/XL fast noch ein bisschen zu groß.

 


Insgesamt hat die Windel den Praxistest gut bestanden, allerdings sind keine allzu langen Wickelintervalle möglich. Nach 2-2,5 Stunden war ab und zu der Body oder die Strumpfhose leicht nass. Ich vermute aber, dass dies nicht an der Windel an sich liegt, sondern an der Tatsache, dass sie etwas zu groß ist für das Töchterlein und so die Beinabschlüsse nicht ganz dicht sind. Vermutlich wird sie in einigen Monaten und etwas mehr Körpergewicht und –größe besser passen und auch besser dicht halten. 

 

Fazit: Die Muksut Pocketwindel hat mich von Material, Optik und Handhabung überzeugt, passt aber bei uns (noch) nicht ganz so perfekt wie die Windeln anderer Marken. Sie ist variabel nutzbar durch verschiedene Einlagen, muss aber nach jeder Verwendung in die Wäsche – ein kleiner Nachteil, die jede Pocketwindel per se mit sich bringt. Für größere Kinder ist es sicher eine tolle Windel, die auch am Popo eine gute Höhe hat und bequem sitzt.

 

 

Zusätzlich zur Windel hat mir Natalia vom Mokoshop Österreich auch noch ein Windelfrei-Töpfchen zum Testen mitgeschickt. Ich finde windelfrei ja wirklich spannend, es schien mir aber bei beiden Kindern im Säuglingsalter zu kompliziert und war eigentlich nie Thema. Je mehr ich aber darüber lese, desto interessanter finde ich es. Das Töchterlein läuft seit ein paar Monaten daheim gerne mal ohne Windel herum und benutzt phasenweise schon das Töpfchen, etwa immer nach dem Aufwachen. Allerdings ist das Windelfrei-Töpfchen für das Abhalten von Babys konzipiert und für uns nicht mehr wirklich geeignet. Das Töchterlein möchte schon lieber selbstständig am Topf sitzen und ein Buch anschauen, so hat sie es auch beim großen Bruder gesehen. Dennoch vielen Dank an den Mokoshop, dass wir es ausprobieren durften. Es tut nun einen guten Dienst, indem wir es zum Windelwechseln mit warmem Wasser für den Waschlappen füllen. 

 

Gibt es Windelfrei-Mamas und –Papas unter euch? Erzählt doch mal von euren Erfahrungen! Alle Interessierten werden beim Mokoshop bestimmt fündig, hier gibt’s neben Stoffwindeln und Zubehör auch alles, was man für einen windelfreien Umgang mit Babys benötigt.

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