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Tablett-Aktivitäten mit 3,5 Jahren

 

Zu meinen beliebtesten Blogbeiträgen zählen die Tablett-Ideen, zum Beispiel mit 30 Monaten oder mit 12 Monaten. Dabei versuche ich, eine schöne Mischung aus klassischen Übungen des praktischen Lebens nach Montessori, kreativen Aufgaben, feinmotorischen Herausforderungen und Sortier- und Konzentrationsübungen zusammenzustellen.

 

Der Sohnemann ist aktuell 3,5 Jahre alt und ich zeige euch, welche Aktivitäten ich ihm in den letzten Monaten gelegentlich auf seinem Arbeitstablett angeboten habe. Nicht alles fand er gleichermaßen gut, aber manche Aktivitäten kamen durchaus wiederholt zum Einsatz. Zur Einführung habe ich ihm die Aufgaben einmal mit langsamen Bewegungen vorgemacht, vieles ist aber selbsterklärend.

 

 

Knöpfe auffädeln: Sehr beliebt beim Sohnemann und auch bei Besucherkindern ist dieses Tablett, das eigentlich eine Idee und eine Leihgabe der Oma ist. Jede Menge Knöpfe in verschiedenen Farben und Größen werden mit einer stumpfen Nadel auf ein Stück Baumwollfaden aufgefädelt. Für kleinere Kinder kann man alternativ große Holzperlen oder Makkaroni-Nudeln verwenden.

 

 

 

Flasche mit Spritze befüllen: Diese Übung ist schon relativ komplex und gar nicht so einfach. Zuerst wird die Spritze in der Wasserschale aufgezogen und anschließend das Wasser in die kleine Öffnung der Flasche gespritzt. Eine einfachere Variation wäre, das Wasser von einer Schüssel in eine andere zu transportieren. Den Umgang mit der Spritze hat der Sohnemann übrigens in der Badewanne perfektioniert. Leere Spritzen bekommt man in verschiedenen Größen in der Apotheke.

 

 

 

Stifte spitzen: Es erfordert einiges an Übung, Farbstifte zu spitzen. Darum habe ich diese Aktivität vorab gesondert auf einem Tablett angeboten, später ist es dann Teil des Zeichenprozesses und kann bei Bedarf ausgeführt werden.

 

 

 

Sandwanne: Sehr gut kam bei meinem kleinen Sandkastenfreak auch die Sandwanne an. Dafür habe ich einfach den Deckel einer Schuhschachtel mit feinem Sand befüllt und dazu einige Karten mit Mustern oder einfachen geometrischen Figuren wie Kreis, Quadrat, Dreieck und dergleichen angeboten.

 

 

 

Fischen: Aus vorhandenen Materialien in der Küche habe ich diese Übung für Konzentration und Feinmotorik kreiert. Abgeschnittene Stückchen von Strohhalmen schwimmen im Wasser und werden mit einem Milchpulver-Löffel, in den ich mit der Nagelschwere kleine Löcher gebohrt habe, herausgefischt und in der kleinen Schüssel gesammelt. Alternativ können natürlich auch andere schwimmende Gegenstände sowie ein kleines Sieb verwendet werden.

 

 

 

Nudeln zählen: Die Idee zu dieser Aufgabe lieferte mir die Wunderwerkstatt, dort findet man sie in etwas abgewandelter Form. Da mein Sohn die Ziffern noch nicht lesen kann, habe ich stattdessen das Würfelbild aufgemalt. Zur Fehlerkontrolle sind die Nudeln genau abgezählt, es sollte also keine übrig bleiben.

 

 

 

Holz schleifen: Für kleine Handwerker ist dieses Tablett bestens geeignet. Kleine Holzreste und ein Stück Schleifpapier warten auf ihre Verwendung. Hier macht es Sinn, den Kindern vorab den Umgang mit dem Schleifpapier zu zeigen.

 

 

 

Hammerspiel: Das Hammerspiel kann man wie abgebildet fertig kaufen, es ließe sich aber auch gut selbst machen mit einem Stück Kork oder Styrodur, ein paar kleinen Nägeln, einem handlichen Hammer und geometrischen Formen aus beispielsweise Filz.

 

 

 

Buntes Kreativtablett: Hier habe ich dem Sohnemann ein paar bunte Papierreste, zwei Motivlocher, ein Glas mit Tapetenkleister, einen Pinsel und ein Blatt Zeichenpapier angeboten und ihn einfach werken lassen.

 

 

Viel Spaß beim Nachmachen und Ausprobieren!

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Melly von www.ShopWieMelly.at (Dienstag, 29 Mai 2018 22:53)

    Wirklich tolle Ideen, ich freue mich aufs Ausprobieren! Danke fürs Teilen!
    Liebe Grüße, Melly